Cannabis Strains

Wedding Cake Strain: Herkunft, Namen und Aroma der Sorte

Jona Decker by Jona DeckerUpdated 3 min read

Key points at a glance

  • Wedding Cake: Hybrid mit zugeschriebener Triangle-Kush- und Animal-Mints-Abstammung, dazu zwei weitere Lesarten mit Cherry Pie
  • Als Züchter wird Seed Junky Genetics genannt, Zweitnamen sind Triangle Mints #23 und Pink Cookies
  • Aroma süß, vanillig und teigig, als Terpene werden Caryophyllen, Limonen, Myrcen und Humulen genannt
  • Bei CBDÍA CBD Blüten mit Laborzertifikat je Charge und einem THC-Gehalt unter 0,3 Prozent
Wedding Cake Strain: Blüte mit Vanilleschote auf hellem Stein

Wedding Cake: strain profile

Hybrid
  • Genetics Triangle Kush x Animal Mints (meistgenannte von drei Lesarten)
  • Breeder and origin Seed Junky Genetics, USA (nach Angaben der Szene)
  • Cannabinoid range of the strain Sorteninfo: kalifornische Dessert-Genetik; keine CBD-Blüte im Sortiment
Dominant terpenes HumulenLimonenMyrcenCaryophyllen
Aroma süßvanilligteigigerdig

Der Wedding Cake Strain ist ein nach Angaben der Szene in den USA entstandener Hybrid, dem meist Triangle Kush x Animal Mints als Eltern zugeschrieben werden. Als Züchter wird Seed Junky Genetics genannt.

Das Aroma wird als süß und vanillig beschrieben. Eine dokumentierte Genetik gibt es nicht, die Abstammung beruht auf Angaben von Szene und Händlern. Wer den Sortennamen einordnen will, bekommt Verlässliches nur über den Laborbericht der einzelnen Charge.

Wedding Cake Strain: Herkunft und Züchter

Seed Junky Genetics aus Südkalifornien gilt als Ursprung. Die Sorte verbreitete sich über Stecklinge, also Ableger einer Mutterpflanze. Dadurch lässt sich die Herkunft einer Pflanze schwer zurückverfolgen. Die ausgewählte Pflanze trug zunächst den Namen Triangle Mints #23, der Name Wedding Cake wurde erst später bekannter.

Eingeordnet wird die Sorte als Hybrid mit Indica-Anteil. Wie grob eine solche Einordnung ist, erklärt der Beitrag zum Sativa Indica Unterschied.

Süße Aromaprofile gibt es in der Kategorie CBD Blüten, mit Laborzertifikat zu jeder Charge.

Wedding Cake Strain: Blüte mit Vanilleschoten und Zucker auf Holz

Namen der Sorte: Wedding Cake und seine Zweitnamen

Hinter den Namen Wedding Cake, Triangle Mints #23 und Pink Cookies steht nach Angaben der Szene dieselbe Sortenlinie, je nach Markt unterschiedlich benannt.

Name Wo geläufig Was der Name meint
Wedding Cake Handel und Samenbanken Der bekannteste Name, mit Anspielung auf ein Vanille-Frosting-Aroma
Triangle Mints #23 Umfeld der ersten Auswahl Bezeichnung der ursprünglich ausgewählten Pflanze
Pink Cookies Kanada und einzelne Märkte (Szeneangabe) Zweitname, der laut Szene auf rosa bis violette Blütentöne anspielt

Ob zwei Etiketten dieselbe Linie meinen, klären nur die Züchterangabe und der Laborbericht der einzelnen Charge. Namenszusätze können auf eine eigene Kreuzung hinweisen.

Genetik: drei Lesarten der Abstammung

Für die Eltern des Wedding Cake kursieren drei Lesarten, und keine davon ist genetisch dokumentiert. Sie unterscheiden sich im Elternteil und in der Zahl der beteiligten Linien.

Die verbreitete Lesart: Triangle Kush und Animal Mints

Am häufigsten wird Wedding Cake als Kreuzung aus Triangle Kush und Animal Mints angegeben. Triangle Kush gilt als Mutterlinie und stammt nach gängiger Darstellung aus Florida.

Animal Mints wird mit Girl Scout Cookies und Animal Cookies verbunden. Damit steht Wedding Cake in der Cookies-Familie. Als Nachbarlinien im Dessert-Bereich gelten der Gelato Strain und der Runtz Strain.

Die Gegenlesarten mit Cherry Pie

Zwei weitere Lesarten nennen Cherry Pie als Elternteil. Die eine führt Wedding Cake auf Girl Scout Cookies x Cherry Pie zurück. Die andere ergänzt OG Kush und beschreibt eine Kreuzung aus Cherry Pie, Girl Scout Cookies und OG Kush.

Warum die Angaben auseinanderlaufen, ist nicht belegt. Sie stützen sich auf Züchter und Händler, nicht auf eine öffentliche Genanalyse.

Klon-Selektion oder Variante: was Namenszusätze bedeuten

Der Name Wedding Cake meint nach Angaben der Szene ursprünglich eine ausgewählte Pflanze, die als Steckling weitergegeben wird.

Samenbanken führen unter dem Namen eigene Varianten, etwa mit dem Zusatz Auto. Sie werden aus Samen gezogen und können damit eigene Kreuzungen sein. Der Original-Selektion müssen sie nicht entsprechen.

Wer einen Zusatz im Namen liest, behandelt die Variante deshalb besser als eigene Linie und nicht als dieselbe Sorte in anderer Form.

Aroma und Terpene der Sorte

Das Aroma des Wedding Cake wird als süß, vanillig und teigig beschrieben, mit pfeffriger Würze im Hintergrund.

Notizbuch mit Blattskizzen und kleine Blüte in einer Schale im Gewächshaus, Wedding Cake Strain

Duft und Geschmack: Vanille-Frosting mit Pfeffernote

Beschrieben wird der Duft als Vanille-Frosting mit Teignote und Pfeffer. Dazu kommen erdige und leicht würzige Töne. Wie deutlich sich das zeigt, hängt von Genetik, Trocknung, Lagerung und der einzelnen Charge ab.

Terpene als Duftstoffe

Als Duftstoffe der Cannabispflanze sind Beta Caryophyllen, Limonen, Myrcen und Humulen bekannt. Beschrieben werden sie als pfeffrig (Caryophyllen), zitrisch (Limonen), erdig (Myrcen) und hopfig (Humulen).

Terpene sind hier ausschließlich Geruchs- und Geschmacksstoffe. Welche Terpene eine Pflanze bildet, hängt von ihren Terpensynthasen ab, den Enzymen, die Terpene bilden, und der Anteil schwankt von Charge zu Charge.

Warum Sortennamen nur Orientierung geben

Schwabe und McGlaughlin untersuchten 2019 30 Sorten aus drei US-Staaten. Die meisten Sorten enthielten mindestens eine Probe, die sich genetisch von den übrigen Proben derselben Sorte unterschied. Ohne die offensichtlichen Ausreißer zeigten viele Sorten dagegen eine beachtliche Stabilität.

Eine Übersichtsarbeit in Drug Testing and Analysis hält 2012 fest, dass Sorten über Populärnamen unterschieden werden, ohne dass klar ist, ob das chemische Unterschiede abbildet.

Für Wedding Cake heißt das: Der Name allein sagt wenig über die Genetik einer konkreten Probe. Verlässlicher sind Herkunftsangabe und Laborbericht der Charge.

Bei CBDÍA: Blüten mit cremigem Aromaprofil

Ein cremig-fruchtiges Aromaprofil nennen die Produktdaten bei Cream Mandarin: Mandarinen, cremig, fruchtig.

Zu jeder Charge gehören ein Laborzertifikat und die Herkunftsangabe mit Land und Anbautyp. Der THC-Gehalt liegt unter 0,3 Prozent. Abgabe nur an Erwachsene ab 18 Jahren.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Stand: November 2026.


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Häufige Fragen zum Wedding Cake Strain

Dem Wedding Cake Strain wird meist eine Kreuzung aus Triangle Kush und Animal Mints zugeschrieben. Als Züchter wird Seed Junky Genetics genannt. Daneben kursieren die Lesarten Girl Scout Cookies x Cherry Pie und Cherry Pie x Girl Scout Cookies x OG Kush. Eine genetische Dokumentation gibt es nicht.

Pink Cookies ist in Kanada und einzelnen Märkten ein gebräuchlicher Zweitname für Wedding Cake. Er verweist meist auf die rosa bis violetten Blütentöne. Ob zwei Etiketten dieselbe Linie meinen, belegen nur die Züchterangabe und der Laborbericht der einzelnen Charge.

Der Duft wird als süß, cremig und vanillig beschrieben, mit erdigen Untertönen. Der Name verweist auf ein Vanille-Frosting. In der Cannabispflanze kommen Terpene wie Caryophyllen, Limonen und Myrcen vor; welche Anteile eine Charge hat, steht im Laborbericht.

Süße Aromaprofile stehen in der Kategorie CBD Blüten, mit Laborzertifikat je Charge und einem THC-Gehalt unter 0,3 Prozent. Eine CBD-Blüte unter dem Namen Wedding Cake gibt es dort nicht.

Triangle Mints #23 gilt als ursprüngliche Bezeichnung der Selektion, aus der Wedding Cake wurde. Der Name Wedding Cake ist heute der geläufigere. Dass beide Namen dieselbe Pflanze meinen, ist eine Angabe der Szene und nicht unabhängig belegt.

Die Angaben stützen sich auf Züchter und Händler, nicht auf eine öffentliche Genanalyse. Dazu kommen Samenvarianten mit Namenszusätzen. Eine Studie von 2019 fand zudem genetische Unstimmigkeiten innerhalb gleichnamiger Sorten.

Sources

These sources support the factual statements in this article.

  1. Genetic tools weed out misconceptions of strain reliability in Cannabis sativa: implications for a budding industry, Journal of Cannabis Research (2019)Untersuchung von 30 Sorten aus Ausgabestellen in drei US-Staaten: genetische Unstimmigkeiten innerhalb gleichnamiger Sorten, die Gruppen entsprachen nicht den Typen Sativa, Hybrid, Indica.
  2. Cannabis - from cultivar to chemovar, Drug Testing and Analysis (2012)Sorten werden über Populärnamen unterschieden; ob diese Einteilung chemische Unterschiede abbildet, ist unklar.
  3. Terpene Synthases and Terpene Variation in Cannabis sativa, Plant Physiology (2020)Terpenprofile prägen Duft und Geschmack einer Sorte; Pflanzen unter demselben Sortennamen unterscheiden sich deutlich.
About the author

Jona Decker

Jona Decker is an author and editor specialising in CBD, cannabinoids and cannabis law. He studied business administration with a specialisation in empirical economic research and has been writing about cannabidiol since 2020. He has written for the magazine CBD360 since October 2020, where he now also co-heads the editorial team. For CBDÍA, he classifies products objectively, based on the lab certificate for each batch and documented origin.