Drei CBD-Blüten verschiedener Cannabis Sorten nebeneinander, violett, hellgrün und orangegrün

Cannabis Sorten: Strains einfach erklärt

  • Cannabis Sorten sind benannte Zuchtlinien, Strain ist der englische Begriff dafür
  • Sortennamen geben Orientierung, garantieren aber kein bestimmtes Profil
  • Die meisten modernen Sorten sind Hybride, Autoflower blühen unabhängig von der Tageslänge
  • Übersicht aller Sorten-Steckbriefe von CBDÍA nach Sortenfamilie

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Wenn du dich mit Cannabis Sorten beschäftigst, begegnen dir schnell verschiedene Begriffe: Cannabissorten, Gras Sorten oder auf Englisch „Strains“. Gemeint sind damit benannte Linien von Cannabis, die sich durch Genetik, Aussehen, Aroma und botanische Merkmale unterscheiden. In diesem Überblick ordnen wir ein, wie Sorten benannt und eingeteilt werden, welche Sortenfamilien es gibt und wo du die einzelnen Sorten-Steckbriefe von CBDÍA findest.

Cannabis Sorten: wie Strains benannt und eingeteilt werden

Cannabis Sorten sind unterschiedliche Zuchtlinien der Cannabis-Pflanze. Sie unterscheiden sich durch genetische Herkunft, botanische Merkmale und sensorische Eigenschaften wie Aroma, Geschmack oder Blütenstruktur. Im Alltag werden dafür auch Begriffe wie Gras Sorten oder Cannabissorten verwendet. Gemeint ist meist dasselbe: eine bestimmte Linie, die unter einem Namen beschrieben, gezüchtet und weitergegeben wird.

Viele bekannte Sortennamen gibt es heute auch als CBD-Blüten aus EU-Nutzhanf. Einen guten Einstieg bieten die Cali Sorten bei CBDÍA, deren Namen an kalifornische Klassiker angelehnt sind, jeweils mit Laborzertifikat je Charge und THC unter 0,3 Prozent.

Strain Bedeutung: Sorte, Linie oder Kreuzung

Im Cannabis-Kontext ist ein Strain das, was umgangssprachlich als Sorte bekannt ist. Die Strain Bedeutung ist dabei nicht immer trennscharf: Ein Strain kann eine Sorte, eine genetische Linie oder eine Kreuzung sein. Auch die Begriffe Kultivar und Chemovar werden genutzt. Züchter wählen Pflanzen mit bestimmten Eigenschaften aus und versuchen, diese über Kreuzungen zu stabilisieren.

Warum Sortennamen nicht alles bedeuten

Sortennamen geben Orientierung, sind aber keine Garantie für Aroma oder Cannabinoidprofil. Blüten mit gleichem Namen können je nach Herkunft der Samen, Anbau, Erntezeitpunkt, Verarbeitung und Charge unterschiedlich ausfallen. Untersuchungen zeigen, dass Sortennamen und äußere Merkmale bei Hybriden nicht zuverlässig zum chemischen Profil passen. Wenn du Sorten vergleichst, helfen neben dem Namen deshalb Laborwerte, Herkunft und Anbauangaben zum Produkt.

Cannabis Sorten nach Typ: Hybride, Ruderalis und Autoflower

Neben dem Namen werden Cannabis Sorten grob nach Typ eingeteilt. Die historischen Kategorien Sativa und Indica beschreiben vor allem Wuchsform und Blattform; was hinter diesen Etiketten steckt und wo ihre Grenzen liegen, erklärt ausführlich unser Beitrag zum Unterschied zwischen Sativa und Indica.

Hybride: wenn Linien kombiniert werden

Hybride entstehen durch Kreuzungen verschiedener genetischer Linien. Züchter kombinieren Merkmale beider Eltern, etwa Wuchs, Blütezeit oder Aroma. Begriffe wie sativadominant oder indicadominant beschreiben vor allem Abstammung und Wuchs. Die meisten modernen Cannabis Sorten sind Hybride, auch wenn sie im Alltag oft verkürzt einer Seite zugeordnet werden.

Ruderalis und Autoflower-Eigenschaften

Ruderalis spielt in der Zucht vor allem wegen der Autoflower-Eigenschaft eine Rolle: Solche Pflanzen gehen unabhängig von der Tageslänge in die Blüte. Photoperiodische Sorten blühen dagegen erst, wenn die Nächte länger werden. Durch Kreuzungen entstehen Autoflower-Sorten, die diese Eigenschaft mit Merkmalen anderer Linien verbinden.

Wie Cannabis Sorten beschrieben werden

Ein Sortenprofil beschreibt meist Genetik, Cannabinoidprofil, Terpene, Blütenstruktur, Aroma und Anbaueigenschaften wie die Blütezeit. Cannabinoidwerte sind Analysewerte einer konkreten Charge und keine feste Eigenschaft des Sortennamens. Terpene erklären in Sortenprofilen vor allem Geruch und Geschmack: Sie prägen, ob Blüten eher fruchtig, würzig, erdig, krautig oder zitrisch beschrieben werden.

Bekannte Sortenfamilien: Haze, Kush, Skunk und Cookies

Sortenfamilien helfen dir, Cannabis Sorten grob einzuordnen. Sie sind kein Ranking, denn objektiv beste Sorten gibt es nicht. Haze wird häufig mit würzigen und zitrischen Profilen und langen Blütezeiten verbunden; mehr dazu liest du im Beitrag zu Haze Sorten. Kush wird oft mit erdigen, harzigen Noten und Herkunftsbezügen zum Hindukusch in Verbindung gebracht. Skunk steht für kräftige, würzig-süße Duftprofile, und die Cookies-Linie für moderne, süßliche Dessert-Aromen.

Alle Sorten-Steckbriefe bei CBDÍA

Zur Haze-Familie gehören bei uns der Steckbrief zum Amnesia Haze Strain, die Einordnung von Purple Haze mit ihren violetten Blüten und das Porträt von Silver Haze. Als sativa-betonte Hybride mit anderen Wurzeln beschreiben wir den Blue Dream Strain, Sour Diesel und den Klassiker AK-47.

Aus der Kush- und Indica-Tradition stammen die Steckbriefe zu OG Kush, Northern Lights und der legendenumwobenen G13 Sorte. Ausgewogene Hybride mit viel Harz sind White Widow und Gorilla Glue.

Die Skunk-Linie vertreten Purple Skunk und Island Sweet Skunk. Moderne Dessert-Sorten findest du in den Steckbriefen zum Gelato Strain, zum Runtz Strain, zu Biscotti und zu Frozen Black Cherry.

Cannabis Sorten und CBD-Blüten bei CBDÍA

Sortenwissen beschreibt Cannabis-Linien allgemein. Die CBD-Blüten bei CBDÍA sind davon zu unterscheiden: Sie stammen aus EU-Nutzhanf aus dem EU-Sortenkatalog, liegen unter 0,3 Prozent THC und werden nur an Erwachsene ab 18 Jahren abgegeben. Zu jedem Produkt gehören ein Laborzertifikat je Charge und Angaben zur Herkunft mit Land und Anbautyp.

Fazit: Cannabis Sorten besser verstehen

Cannabis Sorten sind vor allem Orientierungshilfen: Sie beschreiben Herkunft, Genetik, Aroma und typische Merkmale einer Pflanze. Die Strain Bedeutung liegt meist bei „Sorte“ oder „Linie“. Typ-Etiketten und Sortenfamilien helfen bei der groben Einordnung, ersetzen aber keine Laborwerte und Herkunftsangaben.

Hinweis: Dieser Überblick beschreibt Cannabis Sorten botanisch und aromatisch. Er enthält keine Aussagen zu Wirkung, Konsum oder Dosierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Abgabe nur an Erwachsene ab 18 Jahren. Stand: September 2026.


Häufige Fragen zu Cannabis Sorten

Strain ist der englische Begriff für eine Cannabis Sorte, also eine benannte Zuchtlinie mit bestimmter Abstammung. Im Deutschen werden dafür auch Sorte, Linie, Kultivar oder Chemovar verwendet.

Eine feste Zahl gibt es nicht, weil ständig neue Kreuzungen und Sortennamen entstehen. Beschrieben werden heute tausende Cannabis Sorten, von denen viele genetisch eng verwandt sind oder sich nur im Namen unterscheiden.

Eine Autoflower Sorte geht unabhängig von der Tageslänge in die Blüte. Die Eigenschaft stammt aus Ruderalis-Linien und wird durch Kreuzung mit anderen Cannabis Sorten kombiniert.

Nein, der Sortenname allein sagt wenig über Qualität oder Inhaltsstoffe aus. Blüten mit gleichem Namen können je nach Samen, Anbau und Charge verschieden ausfallen, verlässlicher sind Laborzertifikat und Herkunftsangaben.

Quellen

Diese Quellen stützen die Sachaussagen im Beitrag.

  1. Widely assumed phenotypic associations in Cannabis sativa lack a shared genetic basis, PeerJ (Vergara et al.) (2021)Stützt die Aussage, dass Sortennamen und Einordnungen nach Blattform bei Pflanzen mit Hybrid-Abstammung nicht zuverlässig zum chemischen Profil passen; gekreuzte Linien sind die Basis der meisten modernen Sorten.
  2. Cannabis - from cultivar to chemovar, Drug Testing and Analysis (Hazekamp und Fischedick), Nachweis über PubMed (2012)Stützt die Einordnung des Begriffs Chemovar: Sorten lassen sich nach ihrer tatsächlichen chemischen Zusammensetzung gruppieren, während populäre Namen und die Einteilung in Indica und Sativa darüber wenig aussagen.
  3. The Cannabis sativa Versus Cannabis indica Debate: An Interview with Ethan Russo, MD, Cannabis and Cannabinoid Research (Piomelli und Russo) (2016)Stützt die kurze Aussage, dass sich das Inhaltsstoffprofil einer Pflanze nicht aus Wuchshöhe, Verzweigung oder Blattform ableiten lässt und die Sativa-Indica-Etiketten vereinfachen.
  4. A FLOWERING LOCUS T ortholog is associated with photoperiod-insensitive flowering in hemp (Cannabis sativa L.), The Plant Journal (Dowling et al.), Nachweis über PubMed (2024)Stützt die Aussage, dass Cannabis eine Kurztagpflanze ist und es genetisch bedingte, tagneutral blühende Autoflower-Sorten gibt.
Über den Autor

Johannes Max Harms

As one of the pioneers of the German cannabis scene, Johannes Harms has developed over the years into one of the most sought-after cannabis experts in Europe. Driven by his passion for cannabinoids, he has specialised in the formation of terpenes in the cultivation of photoperiod cannabis plants. Thanks to his in-depth knowledge in the field of sensory and microbiological testing, he has been part of an independent sensory panel for several years.